Mit dem Erwerb von 84 hochkarätigen Werken aus der Sammlung des 1977 verstorbenen Unternehmers Karl Ströher legte die Stadt Frankfurt im Jahr 1981 den Grundstein zur heutigen Sammlung des Museums für moderne Kunst das sich zeitgenössischer Kunst ab 1960 widmet.
Zu der damals erworbenen Sammlung gehören Werke und Werkgruppen von Andy Warhol, Claes Oldenburg, Roy Lichtenstein, James Rosenquist, Walter De Maria, Donald Judd, George Segal, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, John Chamberlain. Ebenfalls aus der Ströher-Sammlung stammen wichtige Werke von Gerhard Richter, Arnulf Rainer, Fancis Bacon, Yves Klein, Blinky Palermo, Franz Erhard Walther, Reiner Ruthenbeck.
Seit Mitte der 80er Jahre wird die Sammlung durch Werke der Gegenwartskunst aktualisiert. Dabei wird auf eine kontinuierliche Fortführung der Kunst der 60er Jahre bewußt verzichtet. Vielmehr werden, ausgehend von den Werken aus der Sammlung Karl Ströhers Werkgruppen gezeigt die eine Verbindung zu zeitgenössischer, junger Kunst der Gegenwart herstellen. Solche verbindenden Brücken sind beispielsweise die Werke von Bernd und Hilla Becher, On Kawara, Gerhard Richter und Bruce Nauman.
Primär werden jedoch junge Künstler wie Anna und Bernhard Blume, Alighiero Boetti, Christian Boltanski, Rémy Zaugg, Charlotte Posenenske, Peter Roehr, Katharina Fritsch, Bill Viola, Reinhard Mucha, Stephan Balkenhol, Rosemarie Trockel, Axel Kasseböhmer, Francesco Clemente, Julian Schnabel, Thomas Ruff, Jean-Frédéric Schnyder, Allen Ruppersberg, Heiner Blum, Markus Raetz, Robert Gober, Udo Koch, Peter Fischli, David Weiss, Albert Oehlen und Günther Förg gezeigt.
Zweimal im Jahr werden sechs bis acht Ausstellungsräume komplett neu bestückt. Die Konzeption der Räume wird dabei vom Museum und den Künstlern gemeinsam erarbeitet. |